Mai
1
2016

Großes Update rollout der UlangoTV App

Nach 3 Monaten Entwicklungszeit haben wir es nun geschafft, die neueste Version unserer App auch im Amazon App Store zu platzieren.   Damit sind die neuen Features nun auf allen Geräten ab Android 4.2.2 verfügbar.

Die neuen Features sind kurz zusammengefasst

  • Support für Keypad- und Touch-Bedienung.
  • 20% mehr Streams durch RTMP Unterstützung
  • Accountverwaltung (Login/Registrierung/Device-Zuordnung) in der App
  • Deutliche Markierung der „stabilen“ Streams zur Abgrenzung von den „wackeligen“.
  • „Vertikale“ Navigation über Stream-Alternativen zu einem Channel
  • Server-basierte Verwaltung der Playlisten nun aus der App heraus
  • Stream-Feedback Popup zur Benachrichtigung über Fehler und Korrekturvorschläge
  • Evaluierung nun auch ohne Trial mit Zeiteinschränkungen

Eine große Herausforderung bei der App-Entwicklung ist die gleichzeitige Unterstützung von…..

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UlangoTV-Alle-Dievices

Feb
20
2016

Downgrade für die Samsung J-Serie Firmware 1422 bzw. 1440 um Userwidgets wieder installieren zu können

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Downgrade für Samsung J-Serie mit Firmware 1440 bzw. 1422

Samsung hatte Anfang 2016 die Installation für sogenannte Userwidget, also Apps die nicht offiziell im Samsung Tizen AppStore enthalten sind, durch ein Update (1422 bzw. 1440) verhindert. Eine angemessene Lösung mit der neuen Firmware Apps (Userwidgets) zu installieren konnten wir nicht anbieten. Jetzt ist es möglich die Firmware wieder auf eine ältere Version zurück zu holen.

Anleitung:

  1. Zuerst stellt man den OTA Support auf „Off“ – ganz wichtig!

    Wenn der Punkt 1. nicht gemacht wird aktualisiert Samsung sofort auf Version 1442 bzw 1443 oder höher
    Diese Version ist eine Kennzeichnung für ein Hackversuch und ein weiteres Up oder Downgrade ist nicht mehr möglich

  2. Nun lädt man sich von hier das für seinen TV passende Update herunter
  3. nun extrahiert man den Inhalt auf einen FAT32 Formatierten USB Stick
  4. Nun befinden sich auf dem USB Stick alle erforderlichen Dateien für ein Downgrade
  5. Nun schließt man den Stick an einen USB port des TV’s
  6. Navigiere zum Menüpunkt „Unterstützung
  7. Navigiere zum Menüpunkt „Software Update
  8. Navigiere zum Menüpunkt „Automatisches Update
  9. Hier deaktiviere das automatische Update – „AUS
  10. Nun zurück zu „jetzt aktualisieren
  11. Bestätige die Abfrage mit „JA
  12. Jetzt führt der TV ein Update durch und startet anschließend neu
  13. Nach dem Neustart erscheint ein kleines Abfrage Feld mit einem „ok“ Button – diesen bitte bestätigen
  14. Nun startet der TV normal – Alle Widgets lassen sich nun wie gewohnt wieder von USB Sticks installieren.

1412.1 war unseres Erachtens das letzte Update, bei dem das Aufspielen von Userwidgets per USB noch funktionierte.

Viel Spaß den J-Serie Usern wieder mit UlangoTV

Wir würden uns sehr freuen wenn du uns kurz eine Info gibst ob es funktioniert hat und eventuell kann jemand mal Bilder machen von jedem Schritt, die wir hier veröffentlichen können.

Apr
16
2016

Neuer OLED Partner für LG

Ab 2017 wird es nach Panasonic eine zweite Firma geben die mit den OLED Displays von LG Fernseher baut. Der neue Partner ist die Edel schmiede aus Skandinavien Bang & Olufsen (B&O). LG hatte bereits Anfang des Jahres bekannt gegeben ein Edel Smartphone für LG zu bauen und jetzt rutschen die Unternehmen noch enger aneinander. Aus der strategischen Partnerschaft soll Anfang 2017 der erste OLED Fernseher von B&O entstehen.

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Bang & Olufsen die seit drei Jahren keine Gewinne mehr einfahren können suchen seit längerem einen Käufer, so könnte der jetzige Schritt ein Hinweis auf eine Übernahme sein, dies berichtete die Nachrichten Agentur Reuters letzte Woche.

LG hatte im letzten Jahr 8,7 Billionen Dollar in neue Technologien und Werke rund um die OLED Technologie investiert und hofft nun auch andere Firmen mit ins Boot zu holen um die Auslastung dieses Werkes zu optimieren. Zwar wird die Edelmarke Bang & Olufsen keine wesentlichen Stückzahlen erreichen, aber gerade im gehobenen Segment Modernste Displays abnehmen.

Der Aktienmark hat auf diese Nachricht positiv reagiert und die Aktie von Bang & Olufsen stieg gleich um 10 Prozent Punkte.

Mrz
9
2016

Ist OLED wirklich die erhoffte TV-Revolution?

4K-Auflösung, HDR, krumme Displays oder doch lieber gerade? Die TV-Industrie hat in den vergangenen Jahren immer wieder neue Technologien präsentiert, die unser Fernseherlebnis revolutionieren sollen. Besonders die koreanischen Hersteller LG und Samsung betreiben ein stetes technologisches Aufrüsten, wobei nur LG verkaufsfähige TV-OLED’s auf dem Markt hat. Aber zahlt sich eine Investition in neueste Fernsehtechnologie für den Normalnutzer auch aus?

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LG OLED 55EF9509

Zwar gibt es schon für ca. 1.800,- € die günstigsten OLED’s aber hier nur die FullHD Geräte. Ab 3.300,- € gibt es dann die UlatraHD (4K) OLED’s. Definitiv kein TV-Schnäppchen und für die meisten Interessenten schlicht zu teuer, Die OLED’s ueigen aber dann auch, was heute am TV-Markt möglich ist. 55 Zoll (140 Zentimeter) Diagonale, unerhört scharfe 3840 mal 2160 Pixel Auflösung, Curved oder Flat Display und WebOS-Betriebssystem.

Ebenfalls an Bord: Passives 3D/DualPlay (2 3D-Brillen liegen bei) sowie ein Tuner für DVB-T/-T2/-C/-S/-S2. Die Anschlussausstattung umfasst dreimal HDMI (2 x 2.0, 1 x 1.4), SCART, VGA, Toslink, dreimal USB (2 x 2.0, 1 x 3.0) für USB-Datenträger und Funktastaturen, WLAN sowie einen integrierten Mediaplayer (HEVC, DivX, DivX HD). Der TV empfängt DLNA/UPNP-Streams aus dem LAN und kann – mit einer externen Festplatte – Inhalte aufnehmen. Energieverbrauch: Effizienzklasse B, 134 Watt (~3h/T. = ca.36,-€/Jahr) Verbrauch. Audio-Leistung: 20 Watt.

Viele Vorteile durch OLED-Technologie

AvHGdiyOgH5aVcuTpoJAI1K91WXIUDNX-QjptcSwHL9-Das wahre Highlight ist aber die Displaytechnologie. Während so gut wie alle Konkurrenten auf LCD-Panels setzen, verbaut LG in seinen Top-Fernsehern OLED-Schirme. Das treibt den Preis in die Höhe, bringt aber auch Vorteile. Schwarz wird weit satter dargestellt, als von anderen Technologien, Farben sind deutlich intensiver, die Fernseher besonders dünn.
Grund: LCD-Fernseher brauchen eine Hintergrundbeleuchtung. Wird Schwarz dargestellt, führt diese dazu, dass die Nichtfarbe eher wie Grau bzw. sogar Blau wirkt. Ein paar wenige LCD-Geräte steuern hier mit Local Dimming, also dem stellenweisen Abschalten der Beleuchtung gegen, OLED können sie aber nicht das Wasser reichen. Hier sind die einzelnen Pixel selbstleuchtend. Wird schwarz dargestellt, bleibt der Bildpunkt ausgeschaltet – und damit schwarz. Werden Farben dargestellt, wirken sie intensiver. Und weil keine Beleuchtungsschicht hinter dem eigentlichen Display ist, können OLED-TVs dünner gefertigt werden.

Links - Edge LED - mitte - OLED - rechts - Local Dimming Back LED

Links – Edge-LED – mitte – OLED – rechts – Back-LED

Wie auf dem Bild zu sehen ist, darf der Edge-LED nicht zu hell eingestellt werden, sonst würde das einleuchten über die Ecken noch deutlicher werden. Ein Back-LED ist zwar deutlich gleichmäßiger beleuchtet aber hat immer noch die deutlich sichtbare Durchleuchtung der schwarzen Bereiche.

Famoses Bild, auch ohne 4K-Material

Was zunächst sehr theoretisch klingt, offenbarte sich im Test sofort bei der Bildqualität. Schöner als auf LGs OLED-TVs kann man derzeit nicht fernsehen. Derart leuchtende Farben und wahrhaft sattes Schwarz findet man bei keiner anderen Bildtechnologie, zudem ist das Gerät extrem kontraststark und kann mit den vorhandenen Voreinstellungen gut an die eigenen Vorlieben angepasst werden von grell und satt bis dezent und dunkler. Dazu kommt das die gefühlte Schärfe durch das hohe Kontrastverhältnis auch bei geringen Auflösungen deutlich sichtbare Vorteile hat. Bedenkt man, wie selten 4K-Inhalte sind, ist das ein klarer Vorteil. Wenn man sie denn hat, stellt LGs Edel-Fernseher sie freilich auch ausgesprochen scharf und detailreich dar, mit allen zuvor bereits genannten positiven OLED-Begleiterscheinungen bei der Bildqualität.

LG beziffert Haltbarkeit mit 30.000 Stunden

Der Haken: OLED hält nicht so lang wie LCD. LG gibt an eine Haltbarkeit von rund 30.000 Stunden Habwertszeit zu erreichen. Das sind 1250 Tage Dauerbetrieb – oder etwas mehr als 16 Jahre bei fünf Stunden Betrieb pro Tag. Ob dieser Wert tatsächlich erreicht wird, kann man erst in ein paar Jahren beurteilen. Im mehrwöchigen Härtetest machte der OLED-TV aber keine Probleme. In 16 Jahren werden wohl Käufer von der heutigen OLED Technik auch mal wieder einen neuen Fernseher haben wollen.

Sinn und Unsinn gekrümmter Bildschirme

Streiten kann man über Sinn und Unsinn des gekrümmten Displays. Im Test hat die Krümmung zwar nicht gestört, das Marketing-Versprechen der TV-Industrie, die Krümmung sorge für ein besseres „Mittendrin-Gefühl“, können wir aber nicht bestätigen. Wenn die Krümmung überhaupt einen Vorteil hat, dann die gegenüber planen TVs etwas geringeren Reflexionen bei seitlichem Lichteinfall.

Fazit: Beim Bild das Maß aller Dinge

Geht man nur nach der Bildqualität, sind LGs OLED-Fernseher derzeit das Maß aller Dinge. Fußball, Gaming, Heimkino: Nirgends sonst sieht man derart tief sattes Schwarz, nirgends leuchtendere Farben. Und zwar nicht nur mit hochauflösenden 4K-Inhalten, die am 55EG9609 ebenfalls grandios aussehen, sondern auch mit „normalem“ Material. Ich empfehle den flachen EF9509, hier gibt es kein verzerren der Bilder auch wenn man aus einer Sitz Entfernung von drei Metern dies auch nicht mehr wahrnehmen kann.

LG OLED Signature - 2016 Modell mit einer Bautiefe von 2,57 mm

LG OLED Signature – 2016 Modell mit einer Bautiefe von 2,57 mm

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