Jul
31
2015

Sky sichert sich Astra-Kapazitäten für Ultra HD

Zur Vorbereitung für 4K-Inhalte hat sich Sky Satellitenübertragungskapazität gesichert. Fernsehsender stehen in Deutschland kurz davor, mit Ultra HD anzufangen. Sky Deutschland und Astra Deutschland bauen ihre Zusammenarbeit bei Ultra HD aus. Das gaben die Partner am kürzlich bekannt. Der Pay-TV-Anbieter Sky hat sich bei Astra Deutschland (SES Group) Satellitenübertragungskapazität auf der Orbitalposition 19,2 Ost gesichert.

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Sky-Sprecher Stefan Bortenschlager sagte, es gehe dabei „rein um die Sicherung von Kapazitäten, damit Sky in Zukunft gut aufgestellt ist. Das hat zum jetzigen Zeitpunkt noch nichts mit einer Ausstrahlung von Ultra-HD-Inhalten zu tun.“ Noch gibt es keine Fernsehsender mit 4K in Deutschland.

Holger Enßlin, Chief Officer Legal bei Sky Deutschland, erklärte: „Die Vereinbarung mit Astra gibt uns in puncto Kapazität und Satellitenübertragung Planungssicherheit, damit wir Ultra HD Schritt für Schritt weiter entwickeln und zur Marktreife führen können.“

Vorbereitungen für 4K laufen

Kameras und Objektive für 4K seien für die Studios verfügbar, sagte Joachim Knör, Vice President Commercial Development bei Astra Deutschland, auf der Branchenmesse Angacom im Juni 2015. Nur die Produktion sei wegen der großen Datenmengen noch schwierig. Astra mache viele Tests zu 4K mit Pay-TV-Anbietern.

Fernsehsender stünden in Deutschland kurz davor, mit 4K anzufangen. „Content wird es früher geben, als viele erwarten.“ Die Satellitenbetreiber haben Demo-Kanäle für 4K. Laut Knör kommen 4K-Settop-Boxen noch dieses oder nächstes Jahr auf den Markt.

Der Satellitenbetreiber Eutelsat rief im Juni die Pay-TV-Anbieter auf, neue Settop-Boxen einzuführen, die 4K-Inhalte unterstützen. Markus Fritz, Director Commercial Development und Marketing bei Eutelsat, sagte: „Wir wünschen uns mehr Mut der Pay-TV-Betreiber, Settop-Boxen für 4K zu bringen.“

Tests für 4K gebe es in Deutschland mit dem Kabelnetzbetreiberverband Anga, mit Vodafone und Kabel Deutschland.

Jul
31
2015

Samsung arbeitet an 11K-Display für Smartphones

Das MHz/GHz-Wettrennen begann im Computermarkt in den 90er Jahren und war eineinhalb Jahrzehnte lang die treibende Kraft bei der Prozessorentwicklung. Je höher die Taktrate, desto höher die Leistung – wurde zumindest im Produktmarketing suggeriert. Auch wenn einige Smartphone-Hersteller mit der mit der Taktrate der Smartphone-Prozessoren werben, so wiederholt sich das GHz-Rennen bei den Mobilgeräten nicht. Dafür gibt es aber eine andere Disziplin, in der sich die Hersteller gegenseitig übertrumpfen wollen: Die Auflösung des Displays bzw. die Pixeldichte.

Mit dem iPhone 4 hatte Apple erstmals den Begriff „Retina-Display“ verwendet. Gemeint war damit eine Auflösung, bei der die Pixel so klein sind, dass man sie mit bloßem Auge nicht mehr erkennen kann. Vor Apple hatten auch andere Hersteller schon Smartphone somit sehr viel höherer Auslösung als iPhone, iPhone 3G oder iPhone 3GS im Sortiment, erst seit 2010 wurde dies aber langsam Standard. Bei 960×640 Pixeln auf 3,5″ Displaydiagonale entsprach dies einer Pixeldichte von 326 ppi. Das iPad mit Retina-Display muss hingegen mit nur 264 ppi auskommen – da der Abstand zum Auge normalerweise höher als bei einem Smartphone ist, reiche laut Apple auch die geringere Auflösung.

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Samsungs „Diamond Pixel“

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im Vergleich zum iPhone

In ganz anderen Dimensionen spielt Samsungs aktuelles Flaggschiff mit. Die Pixeldichte des Galaxy S6 liegt bei 577 Pixeln pro Zoll. Selbst mit einer Lupe ist es nahezu nicht mehr möglich, noch einzelne Pixel zu erkennen. Allerdings will sich Samsung auch damit nicht zufriedengeben und forscht bereits am nächsten großen Schritt nach vorne. Das Ziel: Ein 11K-Display für Smartphones. Dieses soll schwindelerregende 2250 Pixel pro Zoll unterbringen – also die Pixeldichte im Vergleich zum Galaxy S6 noch einmal um Faktor vier nach oben treiben. Im Vergleich zu einem MacBook Pro mit Retina-Display entspräche dies übrigens fast genau der zehnfachen Pixeldichte.

Bis zur Marktreife eines 11K-Smartphone-Displays wird aber noch einige Zeit vergehen. Die erforderliche Rechenleistung ist so groß, dass momentan noch keine ausreichend leistungsfähigen Chips zur Verfügung stehen. Außerdem kann man sich die Frage stellen, ob es überhaupt Einsatzbereiche gibt, in denen ein solcher Schritt sinnvoll wäre. Nicht alles, was in technischen Spezifikationen beeindruckend aussieht, bringt im Alltag auch Vorteile mit sich. In den kommenden Jahren träfe dies auf 11K-Displays in Mobilgeräten definitiv zu.

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Jul
31
2015

Samsung belegt 6.000 m² Fläche, LG mietet 4.000 m² an

Die beiden großen kroeanischen Konkurrenten Samsung und LG haben sich große Ausstellungsflächen für die IFA 2015 gesichert. Wie die Messe Berlin bestätigt, wird Samsung erneut den CityCube anmieten.

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Auch in diesem Jahr dürfte Samsung dabei der Aussteller sein, der den größten Messestand wird vorweisen können. Denn mit dem CityCube hat sich Samsung jetzt zum zweiten Mal eine prominent gelegene eigene Halle gesichert. Im Jahr 2014 konnte der CityCube erstmals bei einer IFA genutzt werden.

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Wie die Messe Berlin gegenüber invidis.de bestätigt, hat Samsung den CityCube erneut exklusiv gemietet – was einer Ausstellungsnettofläche von 6.000 m² entspricht. Auch Hersteller LG hat eine große Fläche angemietet, die mit 4.000 m² größer als die des Vorjahres ist.

Dazu zieht LG von seinem in den letzten Jahren angestammten Platz weg. Statt wie bisher in Halle 11.2 wird LG in diesem September in der Halle 18 zu finden sein. LG hat angekündigt, dass alle CE Business Units auch in diesem Jahr auf der IFA sein werden. Zudem möchte LG auf der IFA 2015 „vor allem dem Handel mehr Raum für Gespräche geben“, so Martin Winkler, COO der LG Electronics Deutschland GmbH.

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