PlayStation 4 – Sony begründet Entscheidung gegen 4K-Auflösung bei Spielen

Mark Cerny, Sonys Lead-System-Architect für die PlayStation 4, hat in einem Interview noch einmal verdeutlicht, warum die PS4 kein 4K-Gaming unterstützen wird.

Die kommende PlayStation 4 von Sony wird zwar über die Möglichkeit verfügen, Videosignale mit einer Auflösung von 3.840 x 2.160 Bildpunkten auszugeben. Bei Videospielen findet die sogenannte 4K-Auflösung jedoch keine Anwendung. Warum das so ist, hat nun noch einmal Mark Cerny, Sonys Lead-System-Architect für die PlayStation 4, erläutert.

Gegenüber der englischsprachigen Webseite ps4daily.com ließ Cerny nun verlauten, dass die 4K-Technologie einfach eine immens hohe Rechenleistung benötige, was natürlich vor allen Dingen bei der Wiedergabe von rechenaufwendigen Videospielen negativ zum Tragen komme. Man sei zwar nach wie vor am Einsatz der 4K-Auflösung auch im Bereich des Gamings interessiert, und er selbst sowieso, so Cherny, allerdings wolle man sich bei Sony zunächst einmal auf die Optimierung der Full-HD-Erfahrung fokussieren. Ziel sei es, sämtliche Spiele auf der Next-Gen-Konsole in einer 1080p-Auflösung mit 60 Bildern pro Sekunde darzustellen.

Zudem, so Cerny weiter, gebe es derzeit einfach noch zu wenige einigermaßen erschwingliche 4K-Fernseher. Der Aufwand, die Technologie auch beim Gaming einzusetzen, sei deshalb noch zu hoch. Gut möglich jedoch, dass sich das bereits in ein paar Jahren ändern wird.

Die PlayStation 4 soll letzten Gerüchten zufolge weltweit noch 2013 auf den Markt kommen.

via PlayStation 4 – Sony begründet Entscheidung gegen 4K-Auflösung bei Spielen.

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