LG 55EC930V: Test des neuen OLED-Super-Fernsehers

OLED statt LCD: Aktuell setzt LG als einziger TV-Hersteller auf die neue Bildschirm-Technik. Der Test von COMPUTER BILD verrät, was sie im 55EC930V leistet.

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LED-Bildschirme sind bei Smartphones längst Stand der Technik. Sie funktionieren grundlegend anders als die üblichen LCD-Displays. Die erzeugen mit ihrem LCD-Panel praktisch ein großes Dia, das von einer weißen Lichtquelle durchleuchtet wird. Diese Lichtquelle (Backlight, oft etwas unglücklich als Hintergrundbeleuchtung übersetzt) besteht bei aktuellen Fernsehern aus Leuchtdioden (LEDs), daher auch die Bezeichnung LED-Fernseher. Bei OLED-Bildschirmen gibt es für jeden Bildpunkt winzige Leuchtdioden aus speziellem Kunststoff. Jeder Bildpunkt kann in beliebiger Farbe selbst leuchten, ein Backlight entfällt. Dadurch ergeben sich eine Reihe prinzipieller Vorteile: Mehr darstellbare und klarere Farben sowie gleichbleibende Bildqualität aus allen Blickrichtungen. Auch der Kontrast ist praktisch perfekt. Während LCD-Bildschirme für dunkle Bildteile das Backlight möglichst gut abdunkeln müssen, lassen OLED-Bildschirme entsprechende Pixel erst gar nicht leuchten.

Schicke Optik mit guter Verarbeitung

Die Perspektive von oben zeigt die dezente Biegung und die dünne Bauform des Bildschirms. Die schicke Optik ist Grund genug dafür.

Die Perspektive von oben zeigt die dezente Biegung und die dünne Bauform des Bildschirms. Die schicke Optik ist Grund genug dafür.

Der neue 55EC930V gehört zur dritten Generation der großen OLED-Fernseher von LG. Gegenüber den Vorgängern 55EA9809 und 55EA9709 mit ihrem transparenten Fuß fällt das Design konventioneller aus: Der Fuß ist nun aus Metall und wirkt viel wertiger, die Rückseite ist aus herkömmlichem Kunststoff statt aus auffällig geflochtenem Carbon. Aber nach wie vor sieht der OLED-Fernseher mit seinem nur wenige Millimeter dünnen, sanft gebogenen Bildschirm unverschämt gut aus. Für die Anschlüsse und Empfangsteile ist er in der Mitte der Rückseite um Daumenbreite dicker.

Perfekter Kontrast und weniger Stromverbrauch

Dass die OLED-Technik noch in den Kinderschuhen steckt, merkt man an den jährlichen Entwicklungsschritten. Vor zwei Jahren genehmigte sich der LG 55EM960V noch rund 160 Watt, die Nachfolger kamen letztes Jahr auf 87 Watt, und der aktuelle 55EC930V begnügt sich im Betrieb mit 82 Watt. Alles gemessen nach EU-Norm, die dem neuen LG dann die Energieeffizienzklasse A+ bescheinigt. Dabei ist die Helligkeit um 13 Prozent gestiegen, sie liegt mit 77 Candela pro Quadratmeter aber immer noch deutlich unter den rund 300 Candela von LCD-Bildschirmen. Das gilt aber nur bei vollflächiger Messung. Wenn höchstens ein Viertel des Bildschirms mit maximaler Helligkeit leuchten soll, schafft der LG auch 300 Candela. Daher fällt die geringere Helligkeit nur in sehr hellen Räumen auf. Im dämmerigen oder sogar komplett dunklen Wohnzimmer wirkt das Bild durch den hohen Kontrast um so brillanter und knackiger. Hier schafft der neue 55EC930V innerhalb eines Bildes einen Kontrast von fabelhaften 23000:1, während LCDs bei gleicher Messung nur selten über 3000:1 hinauskommen. Vorsicht ist bei Standbildern geboten: Nach mehreren Stunden ohne Bildänderung bleiben anschließend Konturen sichtbar, die erst nach mehreren Tagen Betrieb vollständig verschwinden. Anzeichen auf eine kurze Lebensdauer oder auf Farbverschiebungen im Dauerbetrieb lieferte das Testgerät nicht: Auch nach hunderten Betriebsstunden blieben maximale Helligkeit und Farben absolut identisch.

Schöne Farben und gute Werkseinstellungen

Die Farbabstimmung ist LG sehr gut gelungen. Hauttöne wirken natürlich, die Grundfarben klar und strahlend. In der Menüeinstellung „ISF-1“ sehen TV-Bilder bereits sehr gut aus, nur die Helligkeit sollte von 50 auf 58 leicht angehoben werden. Wer die Farben als zu warm empfindet, kann sie von Warm-2 auf Warm-1 umstellen. Dabei darf man sich nicht von blödsinnigen Übersetzungen im Menü irritieren lassen: Für volle Schärfe und unverzerrte Bilder muss das Bildformat zum Beispiel auf „Jetzt suchen“ eingestellt werden, bei der Bewegungs-Glättung hat LG die englische Bezeichnung „clear“ mit „Löschen“ übersetzt. Ob man diese Einstellung wählt, ist Geschmacksache. Ohne Bewegungs-Glättung ruckeln Filme ein wenig, eingeschaltet hakt sie manchmal und produziert vereinzelte Pixel-Wölkchen. Der an sich superschnelle OLED-Bildschirm könnte mehr als die Elektronik mit maximal 120 Hz liefert.

Testfazit LG 55EC930V

Mit seinem brillanten Bild und der guten Ausstattung zählt der LG aktuell zu den besten Fernsehern. Mit rund 2000 Euro ist er zwar immer noch teuer, kostet aber nur halb soviel wie die Vorgänger bei ihrer Markteinführung. Auch das zeigt, wie rasant sich die OLED-Technik weiterentwickelt.

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