Quantum Dots: Rivale für OLED-Displays???

Seit über 30 Jahren ist diese TFT-Display-Technologie bekannt, doch erst jetzt gibt es auf Quantum Dots (QD) basierende TV-Geräte. Samsungs, Lg und Sony Geräte kommen nun ohne giftiges Cadmium aus und erreichen eine Bildqualität die fast an OLED-Displays anschließt.

QDEF-chart-image-e1324334093817Quantum Dots sind seit einigen Jahren im Fokus der LCD-Hersteller. Die ersten Grundlagen der QD-Technologie reichen ins Jahr 1981 zurück, doch nun ist der Durchbruch mit TV-Geräten geschafft, deren Bildschirmdiagonalen bei LG bis 65 Zoll und bei Samsung bis hin zu 88 Zoll reichen. Bei QD handelt es sich um eine Nanotechnologie, die es erlaubt, Wellenlängen-Tuning zu betreiben. Somit kann man QD auf die LCD-Farbfilter optimieren, was dann mit weißen LEDs als Backlight zu einem größeren Farbraum in Richtung OLED führt.

Was die Farbwiedergabe solcher QD-Panels anbelangt, sind AM-LCDs bei senkrechter Betrachtung fast den OLEDs ebenbürtig. Auch bezüglich höherer Auflösung – künftig gar 8k – gibt es für QD-Panels keine Einschränkung. Im einfachsten Fall wird QD in Form eine Folie in den Backlight-Stapel eingelegt. QD-Folie ist ein Zulieferteil, dies ist Stand der Technik. Ein weiterer Ansatz ist, einen kleinen QD-Streifen vor die Edge-Light-LEDs zu legen bzw. QDs direkt in die LEDs zu integrieren. Hier entstehen Kostenvorteile, allerdings ist die Degradation bei den dort auftretenden höheren Temperaturen noch nicht ausreichend beherrschbar.

Die OLED’s sind im Gegensatz zu QD Displays deutlich besser im Schwarzwert und erreichen dennoch die geforderten Farbräume. OLED’s gibt es in jeglichen Größen bis runter zu Handydisplays. die neuen Displays sind also deutlich besser als bisherige TFTś aber kommen an OLED’s nicht heran.

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