LG Music Flow – Einzeltest: LG HS9 + H7

Mit seiner „Music Flow“-Linie bietet LG Funksysteme, die nicht nur multiroomfähig sind, sondern sich auch zum kabellosen Aufbau einer Surroundanlage empfehlen. Wir testen die Kombination Soundbar und Subwoofer HS9 mit den Funklautsprechern H7 als Surround-Speaker.

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LG Music Flow – HS9 (LAC955) und HS7 (NA9740) (Bilde: LG)

Der HS9 (LAC955M) ist ein kräftiger Soundbar, der im Bassbereich vom zugehörigen kabellosen Subwoofer unterstützt wird. Er verfügt über eine Vielzahl an Anschlüssen und ist so bereits alleine bestens in der Lage, den Sound moderner Fernseher nachhaltig aufzupeppen. Für Heimkino-Begeisterte wird es richtig interessant, wenn ein Paar H7 als Rearlautsprecher hinzukommt und so für echten Surround-Sound sorgt, und das – von den Netzkabeln abgesehen – komplett kabellos.

Setup

Bevor es losgeht, wird die App „Music Flow Player“ von LG auf dem Smartphone oder Tablet installiert. Diese ist kostenlos im App- bzw. Play-Store erhältlich. Nun kann der Soundbar per Wi-Fi oder LAN mit dem heimischen Router gekoppelt werden und ist einsatzbereit. Der Subwoofer verbindet sich automatisch nach dem Einstecken mit dem Soundbar. Über die App werden nun die beiden rückwärtig aufgestellten H7-Lautsprecher per Wi-Fi hinzugefügt. Nun bietet die App verschiedene Möglichkeiten, die Lautsprecher zu gruppieren. Sie können einzeln angesteuert werden, gemeinsam von der gleichen Quelle versorgt werden oder, wie in unserem Fall, zum Heimkino-System konfiguriert werden. Der Soundbar übernimmt dabei die Hauptrolle als Frontsystem, die beiden H7 werden zum rechten und linken Surroundkanal. Ist man einmal mit der App vertraut, kann das Setup mit wenigen Fingertipps jederzeit wieder geändert bzw. angepasst werden. Weitere Lautsprecher aus der Music-Flow- Serie lassen sich später für Multiroom-Anwendungen genauso leicht hinzufügen.

Streaming

Mit Blu-ray-Player und TV-Gerät wird der Soundbar über einen der optischen oder HDMI-Eingänge verbunden. Von mobilen Geräten kann neben der eigenen Bibliothek auch Musik von Dienstleistern wie Spotify oder Deezer gestreamt werden. Mit der „Mood-Station“-Funktion können sich Nutzer zur eigenen Stimmung und Laune passende Songlisten empfehlen lassen.

Bedienung

Die Steuerung über die App geht nach kurzer Eingewöhnung leicht von der Hand. Hierüber lassen sich auch die Pegelverhältnisse und der Gesamtpegel leicht einstellen. Zum Soundbar gehört eine handliche Fernbedienung; hierüber sind neben den üblichen Funktionen wie Lautstärke, Quellenwahl und Subwooferpegel auch verschiedene Klangcharaktere abrufbar. Das Display des Soundbars lässt zusammen mit den LEDs an den Geräten keinen Zweifel am jeweiligen Status aufkommen.

Sound

Bereits die Soundbar-Subwoofer-Kombination überzeugt in unseren Hörtests durch einen sauberen Klang. Dialoge werden mit klarer Verständlichkeit wiedergegeben, Filmeffekte kommen bereits voluminös und druckvoll. Die 700 Watt (Herstellerangabe) des Systems reichen völlig, um gehobene Pegel verzerrungsfrei wiederzugeben. Freilich können hier ausgewachsene 5.1-Systeme noch einiges drauflegen, doch langt es locker, um den einen oder anderen Mitbewohner manchmal etwas missmutig zu stimmen. Erweitert um die beiden H7 als Rearlautsprecher gewinnt das System hörbar an Rauminformation. Schnell stellt sich der gewünschte „Mittendrin-statt-nur-davor- Effekt“ ein. Dabei suchen die H7 erfreulicherweise keine übertriebene Effekthascherei, sondern unterstützen den Soundbar in sinnvollem Maß. Insgesamt eine gute Performance, die aus dem einfachen „Filmegucken“ echte Heimkino-Erlebnisse macht.

Fazit

Mit der Kombination aus HS9 und H7 bietet LG eine sehr durchdachte, kabellose Surroundlösung fürs Wohnzimmerkino. Hinzu kommen die flexiblen Einsatz- und Erweiterungsmöglichkeiten zur Multiroom- Anwendung. In Minutenschnelle kann ein H7 z.B. in Küche oder Schlafzimmer umgestellt und per App als Multiroom-Lautsprecher konfiguriert werden.

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