CES 2016: LG, Samsung und Sony zeigen Fernseher der Zukunft

Auf der CES zeigen Hersteller neben aktuellen Produkten auch, was in den Laboren köchelt. COMPUTER BILD warf einen Blick auf Fernseher und Displays der Zukunft.

Sony: Es werde Licht!

Der aufgeschnittene Prototyp vom Sony Backlight Master Drive zeigt, wie fein das Backlight das eigentliche Bild nachbildet.

Der aufgeschnittene Prototyp vom Sony Backlight Master Drive zeigt, wie fein das Backlight das eigentliche Bild nachbildet.

Bei Sony steht das Thema HDR im Mittelpunkt. Die kommenden Fernseher sollen noch heller werden, um Filme noch lebensechter darstellen zu können. Aktuelle Ultra-HD-Geräte mit UHD-Premium-Logo bringen es auf bis zu 1.000 Candela pro Quadratmeter und sind damit rund dreimal so hell wie übliche Fernseher. Der von Sony auf der CES gezeigte Prototyp soll bis zu 4.000 Candela erreichen. Damit sieht Sonnenschein in Filmen wirklich wie Sonnenschein aus. Sony erreicht diese strahlende Helligkeit durch den massiven Einsatz von LEDs direkt hinter dem LCD-Panel. Wo übliche Fernseher nur wenige Dutzend LEDs im Display-Rand haben oder wenige Hundert im Rücken, sollen es bei Sony tausende werden. Eine genaue Zahl nannte Sony leider nicht. Die LEDs lassen sich einzeln in der Helligkeit steuern, sodass nur helle Bildteile entsprechend durchleuchtet werden – ohne Lichthöfe drumherum, wie sie bei manchen aktuellen Fernsehern zu sehen sind. Laut Sony kann diese Backlight Master Drive zwar nicht mehr in diesem Jahr, aber bereits recht kurzfristig in Seriengeräten erscheinen.

Samsung: Aus klein mach groß

Samsung setzt aus kleinen Displays ein großes zusammen.

Samsung setzt aus kleinen Displays ein großes zusammen.

Samsung setzt bei seinen Zukunftsstudien auf weiter wachsende Bildgrößen und sucht nach einer Antwort auf die Frage, wie sich Riesenbildschirme wohnraumfreundlich unterbringen lassen. Die Lösung ist ein Modulkonzept: Bildschirme mit praktisch nicht mehr vorhandenen Rändern lassen sich bei Bedarf zu einem Riesen-TV zusammenstecken. So kann man für einen Film-Abend die Fernseher aus mehreren Räumen zusammenklauben und daraus einen Heimkino-Riesen bauen. Oder es ist zunächst nur ein mäßig großer Fernseher im Wohnzimmer zu sehen, und Ergänzungs-Module lagern im Schrank. Die Prototypen basieren auf herkömmlicher LCD-Technik. Einen Zeitplan für eine Markteinführung nannte Samsung aber nicht.

LG: Aufrollbare Displays

Das LG OLED Display fühlt sich wie dickes Fotopapier an.

Das LG OLED Display fühlt sich wie dickes Fotopapier an.

Am abgefahrensten sind die Labormuster von LG. Der Hersteller setzt dabei ganz auf die OLED-Technik, die ohne Lichtquelle seitlich oder hinter dem Display auskommt. Stattdessen beschichtet LG dünne Gläser oder Kunststofffolien mit mikroskopisch kleinen LEDs aus Kunststoff, sogenannten organischen LEDs. So lassen sich weniger als ein Millimeter dünne Displays fertigen. Rollbare und faltbare Displays rücken in greifbare Nähe, der funktionierende Prototyp auf der IFA fühlte sich wie ein dickes Blatt Papier an. Vorstellbar sind damit wie eine Projektor-Leinwand abrollbare Fernseher, die nach dem Gebrauch in der Decke oder im Sideboard verschwinden.

Zu sehen waren bei LG auch hauchdünne Bildschirme, die vorne und hinten ein Bild zeigen. Die sind aber genauso eher für kommerzielle Anwendungen gedacht wie die ebenfalls gezeigten durchsichtigen Displays. Doch auch wenn die aufrollbaren Displays im Labor problemlos funktionieren, ist die Markteinführung noch einige Jahre entfernt.

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