Auch Skype künftig nicht mehr auf Smart-TVs von Samsung

Bislang unterstützen Samsungs Smart-TVs noch den Videotelefonie-Service von Microsoft. Ab dem zweiten Juni soll damit Schluss sein. So wie es bei älteren Geräten auch irgendwann keine Unterstützung von YouTube gibt so wird nun auch der beliebte Dienst von Microsoft eingestellt. Aber nicht nur das, die neuen Modelle haben Sky ab Werk schon nicht mehr integriert.

Partnerschaft Skype und Samsung Beendet.

Partnerschaft Skype und Samsung Beendet.

Ab dem zweiten Juni wird auf Samsungs Smart-TVs Skype nicht mehr zur Verfügung stehen. In diversen Foren berichten Nutzer, dass sie auf ihrem Fernseher eine entsprechende Benachrichtigung erhalten hätten. Über die Gründe schweigt sich die Mitteilung aus, doch ganz überraschend kommt das Skype-Aus nicht: Andere TV-Hersteller haben schon seit längerem keine Skype-App mehr auf ihren Smart-TVs installiert und auch bei Samsung-Fernsehen der aktuellen 2016er-Modellreihen fehlt sie.

Im Support-Forum von Skype äußern die Nutzer ihren Unmut: Viele haben demnach extra zu teureren TV-Geräten mit eingebauter Kamera gegriffen oder kompatible Webcams für 50 Euro und mehr nachgekauft, um den Videotelefonie-Service von Microsoft nutzen zu können.

Der Fall Skype zeigt einmal mehr, dass man sich bei geschlossenen Plattformen nicht auf die dauerhafte Verfügbarkeit aller angebotenen Dienste und Apps verlassen kann. So hatte Gibson unlängst die Smart-TV-Funktionen bei Blu-ray-Playern, Medienspielern und Home-Theatre-Systemen der von den Unternehmen in diesen Bereichen übernommenen Marke Philips abgeschaltet.

Mittlerweile hat Samsung eine Stellungnahme zum Skype-Aus abgegeben. Demnach handelt es sich nicht um eine Entscheidung des TV-Herstellers; vielmehr habe Skype die Kooperation beendet. Als Grund sei von Skype angegeben worden, sich künftig ausschließlich auf den Mobilbereich konzentrieren zu wollen.

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