Analoge Sat-Abschaltung verwirrt

UMFRAGE

Analoge Sat-Abschaltung verwirrt

Viele Kabelkunden wissen nicht, dass sie der Abschaltung des analogen Satellitenfernsehens am 30. April 2012 gelassen entgegenblicken können.

Einer von Kabel beauftragten Umfrage des Ipsos zufolge sind nur 50 Prozent über das Fortbestehen des analogen Kabelfernsehens informiert. Fast 31 Prozent der befragten Kabelnutzer hingegen waren sich nicht im Klaren darüber, dass das Ende des analogen Sat-Fernsehens keine Auswirkungen für sie hat. Immerhin zeigen die Ergebnisse der Studie, dass der Anteil derer, die von der Abschaltung noch gar nichts gehört haben, mit 1,3 Prozent sehr gering ist.

Obwohl das analoge Kabelfernsehen weiterhin besteht, halten Experten einen Umstieg zum digitalen Empfang für sinnvoll – weil moderne Fernsehgeräte nur so die volle Bildqualität entfalten können und das Fernsehen deutlich mehr Programme zur Verfügung stellt.

via Analoge Sat-Abschaltung verwirrt – videohomevision – Magnus.de.

Kommentar:

Das betrifft natürlich nur Kabel-Deutschland Kunden, im ländlichen gibt es viele Gemeinden die Ihr Signal über eine zentrale Sat-Anlage beziehen und über eine Kopfstation ins Netz einspeisen. In einem solchen Netz kann es tatsächlich zur Abschaltung der analogen -Programme kommen.

Beispiel: Gemeinde an der Oder

In der Gemeinde Schwedt haben die Stadtwerke ganz nach sozialistischer das Kabelnetz übernommen. Zentral ist hier eine errichtet worden. Der Analoge Teil wird am 30. April 2012 abgeschaltet da über Satellit ein kein analoges Signal mehr kommt. Der digitale Anteil an frei zu empfangenden Sender ist deutlich größer als bei Kabel-Deutschland. So muss für eine digitale nur eine Grundversorgung gebucht werden und alle über Satellit frei empfangbaren digital Sender können mit einem digitalen Receiver genutzt werden.
Möchte der Kunde das HD- (Programme aus Astra HD+) nutzen bezahlt er eine Gebühr von ca. 5,-€ dazu.

Dieses Beispiel könnte natürlich auch bei großen Wohnungsbau-Gesellschaften Einzug finden, aber die der großen Gesellschaften ist hier wohl kaum zu bremsen.

So wird es in Städten wie Berlin, Hamburg und Co. wohl eher so aussehen das die Gesellschaften das analoge Signal abschalten, für das digitale Signal eine Grundgebühr verlangen und auch bei dem HD-Paket noch einmal zuschlagen werden.

Fazit:

Wer kann sollte auf Satellit setzen und sich vom Anbieter trennen, oder in Gemeinschaften für eine gemeinsame Einspeisung des SAT-Signals sorgen.

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