Samsung Galaxy Note im Praxistest

TESTBERICHT

Samsung Galaxy Note im Praxistest

Tablet oder Smartphone? Auf jeden Fall ein Superphone. Das Samsung Galaxy Note ist fast so groß wie eine Schokoladentafel und dabei rekordverdächtig ausgestattet. Connect hat den Android-Riesen einem ersten Test unterzogen.

Das Galaxy Note liegt nicht gerade bequem in der Hand, dafür ist es mit knapp 15×8 Zentimetern einfach zu hoch und breit. Man muss und schon stark spreizen, damit die nur 9,6 Millimeter dünne Flunder fest sitzt und nicht wieder aus der Hand rutscht. Aber das riesige Display mit seiner klasse Darstellung entschädigt dafür: 1280×800 Pixel, verteilt auf 5,3 Zoll, garantieren eine hervorragende Übersicht auf Internetseiten und in den Android-Menüs. Auch zum Anschauen von Filmen und Videos ist der Bildschirm ideal, zumal Samsung auf die Super-AMOLED-Technik setzt, die sich durch tiefes Schwarz, brillante und hohe Kontraste auszeichnet. Wer ein Galaxy Note hat, braucht kein Tablet und kann außerdem in vielen Situationen darauf verzichten, den PC einzuschalten.

Neben dem Galaxy Note sieht das S2 wie ein Zwergenhandy aus

Er muss freilich ein Telefon mit sich herum schleppen, dass nicht mehr problemlos in der verschwindet und deutlich schwerer ist als die meisten anderen Smartphones. Samsung hat keine Angaben zum Gewicht veröffentlicht, aber nach unserer Schätzung dürfte es sich jenseits von 160 bewegen. Positiv: Der Schwergewichtler ist sehr gut verarbeitet, nichts wackelt oder knarzt, das wirkt wie aus einem Guss. Dabei erinnert nicht nur das kantige Design stark an das Top-Smartphone Galaxy S2, auch in puncto Materialwahl hat Samsung das kleinere Schwestermodell zum Vorbild genommen. Die Rückseite des Galaxy Note besteht aus geriffeltem Kunsstoff, der sich gut anfühlt und einen hochwertigen Eindruck hinterlässt. Der Rahmen glänzt zwar in Chrom-Optik, besteht aber ebenfalls aus Kunststoff – alles andere hätte das Handy nur schwerer gemacht, als es ohnehin schon ist. Samsung macht hier alles richtig.

Nach dem Einschalten flitzen die Icons flüssig über den Bildschirm. Kein Wunder, das Android-System in Version 2.3 wird von einem Dualcore- befeuert, dessen Kerne jeweils mit 1,4 Gigahertz takten. Anwendungen laden fast verzögerungsfrei und das Scrolling in den Menüs ist in der Regel butterweich. Hier und dort konnten wir minimales Ruckeln beobachten, aber das darf man dem Galaxy Note nicht verübeln, es befindet sich schließlich noch im Vorserien-Status.

Ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal ist der kapazitive Stylus, den man an der Fußseite aus dem Gehäuse heraus zieht. Mit ihm kann man durch Menüs und Internetseiten scrollen und Notizen auf das Display schreiben. Dabei reagiert der Touchscreen sehr präzise auf die Eingaben, sodass man mit dem digitalen Stift tatsächlich gut schreiben und zeichnen kann. Dicke, Farbe und Empfindlichkeit lassen sich frei anpassen – Samsung liefert wirklich umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten mit. Positiv fällt auch auf, wie tief die Notizfunktion in das Android-System integriert ist. Man kann ohne Zeichnungen oder handschriftliche per SMS/ oder E-Mail versenden und Fotos und Videos editieren oder kommentieren. Alles erinnert ein bisschen an die , die HTC mit dem 7-Zoll-Tablet Flyer eingeführt hat. Samsung hat sogar angekündigt, für Entwickler ein API-SDK zu veröffentlichen, damit diese weitere Anwendungen und Dienste für die Eingabemethode per Stylus schreiben.

via Samsung Galaxy Note im Praxistest – connect – Magnus.de.

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